Mittwoch, 1. November 2017

Mintos: 1% Cashback für Neukunden

Mintos hat sich inzwischen als "P2P"-Plattform etabliert. So richtig waschenchtes P2P bietet man eigentlich nicht, statt dessen versteht man sich als Metaplattform, die es verschiedene Kreditanbietern ermöglicht, sich über Investoren Kapital zu verschaffen.

Inzwischen sind das eine ganze Reihe von Anbietern und es fällt schwer den Überblick zu behalten. Dann sind auch noch Investitionen in verschiedenen Fremdwährungen möglich. Bicht mein Ding, auch wenn die Zinssätze (noch) etwas höher sind.

Bislang ist Mintos bei mir hervorragend gelaufen, auch wenn ich nicht so viel hier investiert habe. Letztendlich kann man halt jeden Euro nur einmal anlegen ;) Ich habe mich hauptsächlich auf Mogo-Kredite mit BuyBack konzentriert, und eine manchen unangenehme längere Laufzeit stört mich nicht. Meine Rendite beträgt über 12% p.a., alles läuftt per Autoinvest und ich schaue nur ein bis zweimal im Monat überhaupt in mein Konto.

Es gab auch schon einen Anbieter, der buyback wegen Insolvenz nicht einhalten konnte (Eurocent). Von daher ist eine gute Vorauswahl schon sehr sinnvoll. EInige guten Anregungen zu dem Thema findet man unter http://explorep2p.com/mintos-lenders/.

Seit Anfang November kann man nur auch seine Anteile ohne Gebühren auf dem Zweitmarkt verkaufen (bisher: 1%). Das macht Mintos noch attraktiver.

Wer neu einsteigen will, bekommt über das Referal-Programm im November 1% seiner Anlagen zurück. Dazu muss man sich von einem bestehenden Anleger werben lassen, z.B.   also meinen Promocode

WQILUB

verwenden. 

Sobald Ihr Freund sich registriert und diesen Code im “Promo Code”-Feld angibt, werden wir beiden von Ihnen 1% der Investitionssume Ihres Freundes gutschreiben.
Die Belohnung richtet sich nach der Summe, die täglich durchschnittlich über einen Zeitraum von 3 Monaten investiert ist - 30, 60 und 90 Tage nach dem Registrierungsdatum - und gezahlt in 3 Raten.
Als Beispiel: Daniel empfiehlt Sara, die anfängt mit Mintos zu investieren. Nach 30 Tagen liegt ihre durchschnittliche Investitionssumme bei EUR 3.500, sodass wir 1% dieser Summe (EUR 35,-) jeweils Daniel und Sara auf ihrem Investorenkonto gutschreiben. Nach 60 und 90 Tagen werden wir die durchschnittliche Investitionssumme wieder prüfen und bei einer Erhöhung beiden Investorenkonten wieder entsprechend einen Betrag aufbuchen.

Gutscheine für gearbest

Und wieder gibt es eine ganze Reihe an Gutscheinen von meinem Werbepartner gearbest. Wie immer gilt, dass die Promocodes recht schnell vergriffen sind. Und wie immer mache ich nur Werbung für Dinge die ich selbst getestet habe und bei denen ich zufrieden war.


Gilt fürvon...bis...RabattLink
Gutschein CodeAnzahl

Alle Produkte01.11.201730.11.201710% OFFhttps://www.gearbest.com/
GBNovember10000
Computer Components01.11.201730.11.201718% OFFhttps://www.gearbest.com/computer-components-c_11906/?lkid=11746830
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Optical Drives01.11.201730.11.201719% OFFhttps://www.gearbest.com/optical-drives-c_12291/?lkid=11746830
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Network Devices01.11.201730.11.201718% OFFhttps://www.gearbest.com/networking-communication-c_11307/?lkid=11746830
GB11.11NetD10000
Projectors&Accessories01.11.201730.11.201718% OFFhttps://www.gearbest.com/projector-accessories-c_11263/?lkid=11746830
GB11.11ProA10000
Tools01.11.201731.12.201718% OFFhttps://www.gearbest.com/hand-tools-c_11348/?odr=trending&lkid=11746830
GB11.11HandT10000
Computer01.11.201731.12.201718% OFFhttps://www.gearbest.com/computer-peripherals-c_11905/?lkid=11746830
GB11.11ComP10000
Verbrauchenelektronik01.11.201731.12.201717% OFFhttps://www.gearbest.com/audio-video-c_11239/?lkid=11746830
GB11.11ConE20000
Auto01.11.201731.12.201717% OFFhttps://www.gearbest.com/car-electronics-c_11247/?odr=trending&lkid=11746830
GB11.11Auto20000
E-Zigarette01.11.201712.11.201720% OFFhttps://www.gearbest.com/vapor-batteries-c_11402/?odr=hot&lkid=11746830
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TV Box & Mini PC01.11.201730.11.201715% OFFhttps://www.gearbest.com/tv-box-c_11262/?lkid=11746830
GB11.11TVBo10000
TV Box & Mini PC01.11.201730.11.201715% OFFhttps://www.gearbest.com/computers-networking-c_11257/?lkid=11746830
GB11.11ComNet10000
Spielzeug01.11.201731.12.201720% OFFhttps://www.gearbest.com/radio-control-c_11302/?lkid=11746830
GB11.11Toys20000
Alle Codes wurden mir direkt von gearbest zugeschickt. Man muss sie im Warenkorb eingeben..

 Natürlich bekomme ich bei einer Bestellung auch einen kleinen Anteil ;)

Montag, 30. Oktober 2017

Bondora recovery 2017

Wie bereits öfters erwähnt, besteht der Großteil meines Portfolios bei Bondora aus ausgefallenen Kreditanteilen. Fast mein gesammter Gewinn der nun fast fünf Jahre Anlagezeit steckt in diesen Anteilen. Sehr vielen Anlegern geht es ähnlich, auch wenn mein Anteil an ausgefallenen Anteilen mit gut 60% extrem hoch liegen dürfte. Das liegt u.a. daran, dass ich auch ausgefallene Kredite, die mir das Risiko wert sind, mit deutlichem Rabatt zugekauft habe.

Im folgenden möchte ich in ein paar Zahlen den momentanen Stand darstellen. Eine endgültige Bewertung ist allerdings immer noch nicht möglich.
Alle Zahlen sind Stand 30.10.17 und beinhalten nicht bereits verkaufte ausgefallene Anteile. Bei diesen habe ich insgesamt, unter Berücksichtigung der bezahlten Zinsen aber etwas Gewinn gemacht.

Summe der ausgefallen Kredite: knapp 29k bei ca. 3000 Anteilen
Einkaufspreis: 27,5k
Rückzahlungen: knapp 7k
bezahlte Zinsen: 2,5k
ausstehende Zinsen: > 50k
(Zahlen aus Bondora-Investments)

Interpretation: die ausgefallene Summe beträgt etwa 36k. Diese Anteile habe ich im Schnitt mit etwa 25% Rabatt eingekauft. Etwa 18k wären bei Komplettabschreibung als Verlust zu verbuchen.

Zahlungen aus Inkasso pro Monat: 300-500€ (schwankt stark, grüne Kurve)
In den letzten 40 Tagen haben bezahlt: etwa 900 Anteile (10k Pricipal)
In den letzten 300 Tagen haben nichts bezahlt: etwa 1000 Anteile (13k)



Anteile aus
EE: 59%
FI: 20%
ES: 14%
SK: 5%

Anteil HR: 28%

Umschuldungen gibt es praktisch keine mehr. Von allen Zahlungen werden etwa 35% an Gebühren abgezogen, das waren bislang knapp 2,5k. Etwa 3k wurden komplett abgeschrieben und sind in der obrigen Rechnung nicht enthalten. Davon waren allerdings nur 200€ Principal und die wurden überkompensiert.

In der Rechnung auch nicht enthalten sind Anteile, die ausgefallen waren und inzwischen komplett zurückbezahlt haben. Hierbei sind zum Teil erhebliche Gewinne angefallen. Die Rückzahlungssumme betrug da nicht selten 150-250% der ursprünglichen Kreditsumme. Das ist so inzwischen nicht mehr möglich, da keine Strafzahlungen mehr vorgesehen sind und die o.a. Gebühren einen großen Teil der Zinsen auffressen.

Insgesamt sehe ich die Ausfälle eher entspannt. Das Inkasso funktioniert erstaunlich gut, außer bei spanischen Krediten. Aus meiner Sicht macht es wenig Sinn, gerade ausgefallene Anteile mit 70% oder mehr Abschlag zu verkaufen (in Einzelfällen mag das anders sein). Natürlich wird auf lange Sicht nicht alles zurückbezahlt. Bei Krediten aus Estland kann man aber mit mindestens einem Drittel rechnen, zum Teil kommen dabei auch noch Zinsen on top. Ein gewisser Prozentsatz an Totalverlusten muss allerdings unbedingt eingeplant werden. Das ist aber bei den doch recht hohen Zinssätzen (bei mir im Schnitt ca. 25%) doch auch kein Wunder.

Schaue ich mir deutsche Kreditplattformen an, ist die Eintreibquote und auch der Eifer, den die Unternehmen an den Tag legen sehr viel geringer. Und z.B. bei Funding Circle hatten die ausgefallenen Kredite Zinssätze von 4,5% bis maximal 10% - da tun die Verluste weit mehr weh.




Sonntag, 29. Oktober 2017

Zweitmarktstrategien bei Bondora

Bondora ist die Plattform mit den größten Möglichkeiten auf dem Zweitmarkt. Das liegt hautsächlich an dem sehr großen Angebot (ca. 250.000 angebotenen Kreditanteilen), der Möglichkeit Aufgelder und Abschläge festzusetzung und dem API-Zugriff, der eine Automatisierung erlaubt.

Ein Portfolio aufbauen

Bei dieser Strategie ist man fast ausschließlich auf der Käuferseite tätig. Im Zweifelsfall akzeptiert man auch Aufschläge, falls die Kreditanteile überdurchschnittlich "gut" sind und noch eine angemessene Restlaufzeit ausweisen. Gut bedeutet natürlich möglichst hoher Zinssatz bei möglichst geringer Ausfallwahrscheinlichkeit. Als zusätzliche Information gegenüber dem Erstmarkt, bei dem praktisch auschließlich das von Bondora vergebene Rating zur Selektion herangezogen werden kann, verfügt man nun über eine Zahlungsgeschichte. Bietet man nicht automatisch, bekommt man allerdings keine nennenswerte Kreditanteile ohne Aufgeld zu sehen. Dafür kann man in der Regel auch wirklich auswählen und muss sich nicht einem Portfoliomanager unterordnen. Ein Aufschlag von 1-2% ist meist verkraftbar und nach wenigen Wochen durch bezahlte Zinsen kompensiert.

Kaufen und Verkaufen

Natürlich kann man auch versuchen, seine Anteile zu einem höheren Preis zu verkaufen. Das geht dann am besten, wenn man vorher "billig" eingekauft hat. Möglich, aber höchst riskant, ist es, Kredite zu kaufen, die in Verzug sind. Zahlen sie nach, bekommt man sie (zumindest bis zu einer Anteilssumme von ca. 25€) praktisch binnen einer Minute zu pari verkauft oder man kann sie auch mit einem kleinen Aufgeld anbieten.

Allerdings unterwirft man sich damit deutlich der Gefahr der Negativselektion. Die Nachzahler werden verkauft, die Nichtzahler verbleiben im Depot und fallen aus. Da muss die Gewinnspanne schon ziemlich hoch sein, damit man auf diese Weise eine Rendite erwirtschaften kann.

Mit entsprechenden Bots kann man auch Anteile mit 0-1% Aufschlag erwerben, bei denen oft ein höherer Verkaufspreis möglich ist. Hier bietet sich eine gemischte Strategie an: die Anteile mit exzellener Zahlungsgeschicht behält man, die anderen verkauft man wieder und streicht einen kleinen Gewinn ein. Auf diese Weise addieren sich Zins- und Verkaufserträge und man kann Renditen von 15% und mehr erzielen. Das ist meine Strategie.

Bots im Assimodus

Eine relativ risikolose und hoch lukrative Strategie fährt man, indem man ausschließlich "grüne" Anteile mit Abschlag einkauft und diese sofort zu par wieder verkauft. Auf diese Weise kann man Traumrenditen von 100% und mehr p.a. erzielen.




Diese Strategie hat aber mehrere Haken:
- sie funktioniert eigentlich nur, weil man dem Verkäufer keinen fairen Preis bezahlt. Dieser wird übervorteilt, da er den Anteil selber ja auch zu par verkaufen könnte. Selbst schuld kann man argumentieren, und natürlich, dass der Anteil sonst auch sofort von eben jemand anderem gekauft würde. Stimmt.
- Das Geschäft skaliert kein bisschen. Auch mit einem aufgefeilt programmiertem Bot hat man höchstens bei 10-20% der gefundenen Anteile einen Erfolg. Der Rest wird einem ein paar Millisekunden vor dem Abschluss von einem anderen Bot weggeschnappt. Auf viel mehr als 100€ Umsatz pro Monat braucht man hier nicht mehr zu hoffen - das war vor 1,5 Jahren noch ganz anders.
Das abgebildete Depot basiert auf einer Einzahlung von 400€, gut 200€ sind jeweils als free cash zur Verfügung.

Fazit

Mit entsprechenden Programmen kann man also ein paar Euro dazuverdienen oder zumindest die Qualität seines Depot aufhübschen. Handelt man ausschließlich manuell, wird der Aufwand schnell sehr hoch. Da bei Bondora die Anteile meist sehr klein sind, ist der tatsächliche Stundenlohn sehr gering. Zwar gibt es mitunter auch Anteile von 50€ und mehr, jedoch sind diese ziemlich selten und dann auch nur schlecht verkäuflich.

OT: Weg von Google

Diese Datensammelei war mir schon immer ein Dorn im Auge. Und dann noch bei vielen verschiedenen Diensten: google, microsoft, dropbox...

Also habe ich den Beschluss gefasst, ein bisschen Geld (p2p machts möglich) und einige Zeit in die Hand zu nehmen und wieder mein eigener Herr über unsere Daten zu werden. Oder kurz gesagt, eine eigene Cloud zu betreiben.

Im Internet gibt es viele Lösungen. Vom Rasberry Pi über NAS oder extern gehostete Server. Nun bin ich nicht so der Linux-Experte. Daher habe ich mich zu guter letzt für ein vorkonfiguriertes Produkt entschieden, dass trotzdem einige Möglichkeiten offenlässt.
Zu haben ab knapp 300€ bei http://amzn.to/2xvpz1t Amazon.

Sieht stylisch aus, absolut leise und frisst nicht viel Strom. Die Firma scheint sehr kompetent und hilfsbereit. SSD bringt in Sachen Performance nicht so wahnsinnig viel, da der Upload ins Internet zumindest beim externen Zugriff der Flaschenhals ist. Aber ist leise.

Fertig lauffähig ist natürlich so eine Sache. Fürs Intranet, ja. Von außen steht natürlich eine Portweiterleitung im Router an, ein DynDNS-Dienst, eine Subdomein-Weiterleitung. Konfiguration von SSL, Zertifikaerstellung per letsencrypt... nichts für einen absoluten Computerlaien, recht sensibel, da man sein Netz von außen angreifbar macht, aber dank sehr guter Anleitungen im Netz gut zu lösen.

Benutzer eingerichtet, die Familie ist skeptisch. Der Netcloud-Cliend auf PC und Handy ersetzt die Dropbox, das geht geschmeidig. 50GB sind natürlich eine andere Klasse als die 2-5GB, die man sich bei der Dropbox zusammengesammelt hat. Aber: wie gesagt für große Fotosammlungen ist das zu langsam.

Jetzt kommt die Herausforderung: sämtliche Kontakte und Kalender sollen auch umziehen. Vort von outlook.com und google. Zum Glück gibt es auch hier gute Anleitungen, z.B.






Nach zwei Tagen läuft alles soweit. Längst habe ich noch nicht alle Möglichkeiten der Nextcloud entdeckt. Doch bin ich zufrieden mit dem, was schon läuft. Ich habe meine Entscheidung nicht bereut.